Warum ich Not so perfect gestartet habe

Meine Motivation und meine Wahrheit. Kein Konzept.

Not so perfect ist nicht entstanden, weil mir langweilig war.
Und auch nicht, weil mir irgendwer gesagt hat: „Du brauchst jetzt einen Podcast.“
Na gut , vielleicht ein paar Leute.
Aber nein, jetzt mal ehrlich:
Er ist entstanden aus einem inneren Nicht-mehr-wegschauen-können.

Ich habe über ein Jahrzehnt mit Frauen gearbeitet, gesprochen, gefühlt.
Frauen, die stark sind. Intelligent. Sensibel. Erfolgreich.
Und gleichzeitig müde. Leer. Abgeschnitten von sich selbst.
Nicht laut. Nicht dramatisch. Sondern leise. Und genau deshalb so gefährlich.

Und irgendwann musste ich mir selber eingestehen:
Shit, ich war eine von ihnen.

Ich habe funktioniert. Mich ständig optimiert. Mich weiterentwickelt.
Ich habe Schönheit verkauft, Heilung gesucht, Spiritualität gelebt.
Ich habe Kosmetikinstitut geschlossen, war im Kloster.
Dort habe ich gelernt, was Stille wirklich mit uns macht.

Ich habe gemerkt, wie viel in dieser Welt über Heilung gesprochen wird –
und wie wenig wirklich gefühlt wird.
Wie viel Wissen wir haben –
und wie wenig Sicherheit im Körper.

Und genau da hat Not so perfect angefangen.

Ich wollte einen Raum schaffen,
in dem wir nicht so tun müssen, als hätten wir es „verstanden“.
In dem wir nicht performen, nicht glänzen, nicht spirituell korrekt sind.
Sondern menschlich. Echt. Widersprüchlich. Unperfekt.

Dieser Podcast ist kein Format.
Er ist eher ein Gespräch, das ich damals selbst gebraucht hätte.
Eine Stimme, die nicht sagt: „So solltest du sein“,
sondern:
„Ich sehe dich. Und du bist nicht falsch.“

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